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Byron Bay

Halli Hallo...

 ja ich bin nun schon 4 Wochen in Byron Bay (östlichster Punkt Australiens Festland), weiß auch nicht wie das schnell ging, aber so ist das nun mal, die Zeit bleibt eben nicht stehen.

Angekommen in Byron haben wir die erste Woche auf einen Campingplatz gelebt und von dort aus alles erkundet. Strände, Stadt und das Nachtleben. Außerdem Freunde von Kim getroffen und neben bei nach Arbeit geschaut, was auch hier nicht einfach ist, aber dank Kim, die eine wunderbare Anzeige geschrieben hat, haben wir dann was gefunden. Wwoofing stand auf dem Programm, das heißt du arbeitest auf einer Farm für Essen und Unterkunft.

Und auf ging es zum ersten Wwoofing Platz ins Inland von Byron Bay. Angekommen auf einer Art Demo gegen Gasfelder, wo wir dann auch unsere Gastdame und ihren beiden Kinder kennengelernt haben ging es am späten Abend zur Unterkunft.

Dort angekommen, welche übrigens mitten im Wald lag haben wir unsere Betten bezogen und noch ein wenig mit der Gastmamma gequasselt. Sie meinte, dass ab und an eine Pyton durch das Haus schleicht und wenn wir auf Toilette (Komposttoilette), welche außerhalb des Hauses war, sollten wir laut durchs Gras gehen, dass verscheucht die Schlangen. Oh Gott dachten wir uns und so ging es ins Bett. Mit einem unruhigen Gefühl schlief ich ein, bis ich plötzlich nach gefühlten 5 Stunden, welche aber nur 2 waren, von Kim geweckt wurde. Völlig aufgelöst und mit Schnappatmung fragte sie mich: " Können wir fahren? Ich kann hier nicht sein." Nach kurzem Überlegen und gegen meine Regel nicht mehr in der Nacht fahren zu wollen, ging es los und wir schlichen uns aus dem Haus, gingen mit lauten Schritten zum Auto und flüchteten aus dem Wald und fuhren in die nächste Stadt, wo wir dann auf einem Parkplatz vor dem Visitor Information center schliefen. Am nächsten Tag ging es uns beiden besser und wir waren wieder besser drauf als in der Nacht und den Gedanken an Schlangen und Spinnen im Haus.

Ein Trumpf hatten wir noch und das war Brain, der 2 starke Wwoofer suchte. Gesagt getan ruften wir Brain an und wir konnten zu ihm und seiner Familie kommen und dort arbeiten. 

Es war echt ein Glücksgriff mit der Familie, gutes Essen und entspannte 4 Stunden am Tag arbeiten und alles was wir extra arbeiten bekommen wir Cash in die Hand bezahlt. Hörte sich gut an. Wir arbeiteten im und am Haus, errichteten unseren ersten Pool Zaun, pflanzten Bäume und machten die Wäsche und den Garten. Außerdem verschaffte uns Brain einen Job auf einer Macademia Farm, wo wir an einem Förderband die schlechten Nüsse herauspicken mussten. Easy Job, welcher aber nicht so einfach ist, da nach einer Weile am Fließband die Augen und der Körper schläfrig werden und wenn die Maschine stoppt, bewegt sich irgendwie alles weiter. Dann waren wir beide noch auf dem Bluesfest, ist ein sehr großes Festival mit vielen guten Künstlern. Komisch war nur, dass die Leute teilweise auf ihren Stühlen in den Festzelten saßen und der Musik gelauscht haben. Eben etwas anders als in Europa.

Ja und dort bin ich immer noch, seit nun fast 4 Wochen. Kim hat mich in der zwischenzeit verlassen und weiter Richtung Norden die Ostküste entlang gezogen. Es war eine schöne Zeit mit ihr und ich bin dankbar sie als Reisepartner gehabt zu haben und ja vielleicht sieht man sich ja in Cairns wieder.

Wie lange ich hier noch bleibe, weiß ich noch nicht genau. Ich wollte es von der Arbeit abhängig machen und dann meine Reise Richtung Norden fortsetzen.

Ja dann euch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße!

3.5.14 10:46

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