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Roadtrip von Cairns über Uluru nach Darwin

Da wir schnell wieder aus Cairns weiter wollten und Simon und ich unsere beiden Travelmates (Alex und Felix) gefunden hatten ging es am 2. Juli 2014 weiter und über 5000km Outback, roter Sand und Wüste standen vor uns.

Über die Atherthon Tablelands und vielen Wasserfällen ging es nach Townsville und von dort aus Richtung Westen ins Outback. Unser erster Stop war in Prarie, nen wirklichen kleinem Ort und nem Pub, welcher sehr merkwürdig aussah, da dor viele tote Tiere und Puppen von Frauen waren. Scheint, als wären Frauen im Outback Mangelware. Auf jedenfall sehr komisch dort.

In Mt. Isa, einer Mienen- und Kohlenstadt angekommen, konnten wir wieder mal nen paar Einkäufe machen und die Vans auftanken. Ich dachte ja, dass es im Outback kaum Tankstellen und Wasser gibt, aber dem war nicht so. Aller paar Hundert Kilometer kommt ne Tankstelle, also halb so schlimm wie alle behauptet hatten. In Mt. Isa haben wir auch das Spiel Deutschland gegen Frankreich schauen können. Ihr werdet es nicht glauben, aber die Library hat ihr WiFi die Nacht an und so haben wir vor der Library das Spiel in unseren Campingstühlen und dank Livestream schauen können.

Auf den Weg weiter und tiefer ins Outback haben wir jede Menge tote Kängurus und tote Kühe gesehen, aber auch lebendige Kängurus, Kühe, Dingos, riesen schwarze Krähen und große Adler waren dabei. Die Pflanzenwelt wechselte ständig, es sah eher aus wie in der Steppe Afrikas aus. Wenig Bäume und vertrocknetes Gras. Die Termitenhügel säumten unseren Weg durch ganze Outback.

In Threeways, der Gabelung bzw. Kreuzung einmal Richtung Norden nach Darwin und nach Süden zu Adelaide trennten wir uns und jeder Van war dann auf sich alleine gestellt. 

Für uns ging es weiter nach Süden zum Uluru, dem riesen Fels in der Mitte Australiens. Auf dem Weg dahin machten wir einen Halt bei Devils Marbles, einem Tal mit sehr riesen großen Steinen. Es sah aus als hätten Riesen diese Steine dahin gelegt. Wir kamen zur besten Tageszeit und konnten den Sonnenuntergang und nach einer Nacht für $ 3,30 den  Sonnenaufgang geniessen.

In Alice Springs haben wir nur kurz halt gemacht, um das Auto aufzutanken, Essens- und Campingeinkäufe zu machen. Ich wollte dort keine Nacht verbringen, als ich nen eingeschlagenes Fenster von einem Van gesshen habe. Scheint, als ist dort die Kriminalität sehr hoch und die Aboriginis darauf aus. Die Aboriginis haben mir schon ein wenig Angst gemacht, sie sahen irgendwie merkwürdig aus und haben sich auch etwas seltsam verhalten. Meist habe ich nur betrunkene Aboriginis gesehen.

Ja und dann war es endlich soweit, dachten wir, aber dem war nicht so. Der Mt. Connor sah dem Uluru aber auch verdammt ähnlich aus und so ging es weiter, wo wir letztendlich da waren. Der Ayers Rock. Wow und sehr beeindruckend. Es ist zwar nur nen Stein, aber ein verdammt schöner und der Sonnenuntergang und der Sonnenaufgang mit seinen roten Farben haben sich gelohnt, auch wenn es ein langer Weg bis dahin ist. Zum Glück konnten wir im Resort um 4 Uhr morgens das WM Halbfinale, mit dem 7:1 für Deutschland schauen. Genial.

Nach dem Frühstück ging es für uns weiter zum Kings Canyon und die nächsten paar Hundert km standen auf dem Programm, aber Victoria hat alles super mitgemacht. Kings Canyon ist ein riesen großer ja Canyon, der durch Wasser und Risse im Felsen entstanden ist. Dort haben wir erstmal nen 6km Walk rings herum gemacht und ebenfalls den Sonnenuntergang erlebt. Toll sag ich euch. Die Nacht wollten wir eigentlich dort verbringen, aber der Ranger hat uns am Abend leider weggeschickt und so ging es im Dunkeln zur nächsten Restarea.

Jetzt hieß es nur noch Autofahren und pünktlich zum WM Finale im Darwin im Casino sein. Geschafft haben wir es und wir hatten sogar noch ein wenig Zeit um uns den Litchfield National Park mit seinen riesen Termitenfeld und seinen Wasserfällen anzuschauen. Die dirt road im Norden kann ich niemanden mit einem 2wd empfehlen, die nette Dame im Info Center meinte das es geht. Es ging ja auch, aber mit 20 km/h und Dunkelheit echt nicht so schön.

Ach ich habe ganz vergessen zu erwähnen, dass es im Outback ziemlich kalt werden kann. Es war sogar so kalt, dass das Wasser am Wasserhan gefroren war. Also gut und warm in der Nacht anziehen.

Angekommen in Darwin haben wir Simon und Alex wiedergetroffen und mit ihnen gemeinsam und sehr vielen anderen Deutschen das WM Finale gesehen. Was für ein Spiel, aber am Ende zählt, dass wir Weltmeister sind.

Im Moment bin ich in Darwin auf Jobsuche. Einen hatte ich schon für einen Tag im Garten aushelfen. Ich bleibe aber auf jedenfall dran und werde hier bis Ende August bleiben, bevor es dann weiter Richtung Westen und nach Perth geht.

Euch einen schönen Start in die Woche und bis bald! LG

21.7.14 06:58, kommentieren

Roadtrip to Cairns

Hallo Freunde,

 nach langer Zeit hier wieder mal ein Update von mir.

Nach dem ich Byron Bay los bin ging es erstmal nach Brisbane und zur Gold Coast. Muss ehrlich sagen, da gibt es nicht viel zu sagen. Brisbane und die Gold bzw. Sunshine Coast war nicht wirklich sonderlich zu schön und so ging es dann weiter zu Nathan (Brians Sohn), wo ich dort gemütlich nen Wochenende verbracht habe und ich von ihm zur Weiterreise eine alte Gitarre geschenkt bekommen habe. Ja jetzt heißt es üben üben üben. Bin leider zu ungeduldig, aber nen paar Griffe kann ich schon. Ich werde mir Mühe geben und dran bleiben.

In Noosa haben wir also Simon, Olli und ich unsere Trips für die Ostküste gebucht. Unter anderen ne 4 wheel drive Tour, nen Segeltrip zu den Whitsundays mit Tauchgang und nen Skydive aus über 4000m in Mission Beach.

Die Fraser Tour war super, das Wetter hat zwar nicht ganz so mitgespielt, aber es war auf jedenfall nen Adventure mit selbst 4wd fahren, Campen, Dingos sehen und in kristall klaren Wasser im Lake McKenzie schwimmen.

Von Rainbow Beach ging es dann weiter zu Agnes Water und 1770, wo mich Joel, ein Schweizer begleitete. Sehr schöner, entspannter, und ruhiger Ort zum Relaxen. Von dort ging es dann weiter nach Airlie Beach, wo ich mit Lawrence, ein Englander weiter ging. Auch sehr entspannt dieser Roadtrip nach Airlie. Airlie Beach muss ich sagen ist wirklich nur nen Ort zum hinfahren, die Segel Tour machen und wieder weg, da das Campen im Van nicht gerade einfach war und das Council Strafen verteilt, aber ich habe zum Glück keine bekommen. Ich war leider viel zu früh und lange dort.

Die 3 Tages Whitsundays Segeltour war ebenfalls super und auch nen Abenteuer, da wir ca. 20 Leutchen waren und alle auf dem Boot geschlafen haben. Meinen ersten Tauchgang fand ich super. Ich war schon bisschen nervös, da man nicht wirklich sieht was um einen herum passiert, aber es hat sich auf jedenfall gelohnt. Beim Schnorcheln habe ich jede Menge bunte Fische und Schildkröten gesehen. Schon beeindruckend die Unterwasserwelt.

Und weiter ging es nach Mission Beach, leider ohne Travelmate, wo es dann in die Höhe ging und wir aus über 4000m aus dem Flugzeug gesprungen sind. Wow sag ich euch, was für ein Gefühl. Ich war natürlich der Erste, der aus dem Flugzeug springen musste. Auf jedenfall geil, also wer die Möglichkeit hat, sollte es mal gemacht haben.

Auf den Weg nach Cairns haben wir uns noch ein Paar Rockslides und den höchsten Wasserfall Australiens gegönnt. Sehr beeindruckend und mit dem Regenbogen am Ende sehr schöne Bilder und Eindrücke. Ach ne Reifenplatzer hatte ich ja auch noch auf dem Weg. Der Wagenheber war da, aber der Schlüssel zum Schrauben lösen nicht, aber dank eines netten Australiers, war auch dieses Problem schnell gelöst und ich habe mir im nächsten Ort 4 neue Reifen gegönnt.

In Townsville haben wir uns kurzer Hand entschieden, einen Tages Trip nach Magnatic Island zu machen und am Strand zu Campen. Das war was, zu dritt in einen 2 Mann Zelt. Ich lag in der Mitte und habe mich wie ne Sardine in der Dose gefühlt. Ärger haben wir nicht bekommen, aber beinahe hätte uns die Flut des Meeres überrascht. Schnorcheln war auf Magnatic Island leider nicht so gut, da das Wasser sehr trüb war, aber dafür haben wir Koalas und ne Schlange gesehen, ich hoffe die war nicht giftig gewesen, aber so wie ich denke war sie es, wie alles irgendwie in Australien.

Angekommen in Cairns habe ich Fabian, nen Kumpel von Simon mitgenommen und wir sind direkt weiter nach Port Douglas und Cape Tribulation, wo es es mit den Jungs durch den Regenwald ging. Wir haben sogar Cassowerries gesehen, das sind sehr große Vögel, ähnlich wie nen Emu, welche ziemlich scharfe Krallen haben. Danke WikiCamps, ne App für Traveller, wo man free Campsites finden kann, haben wir an einem Fluss 2 Krokodile gesehen. Mir wurde schon ein wenig anders, als diese Reptilien ins Wasser gehen und einfach abtauchen und du nix mehr hörst und siehst. Also da ins Wasser zu gehen wäre Selbstmord. In Port Douglas haben wir uns dann noch ne kostenlose Segeltour zum Sonnenuntergang gegönnt und da wir genug Bier im Auto hatten, war der Abend relativ preiswert.

Ja und Cairns war es nicht sehr spektakulär, wir haben versucht alle Deutschlandspiele zu sehen, was mit der Zeitverschiebung nicht immer einfach war, haben in der Lagoone gebadet und waren einmal in ner Disco gewesen. Den Tag danach konnte ich mich dank mega Kater sparen. Cairns ist wirklich nur ne Stadt zum Party machen und um von dort aus ins Umland zufahren und seine Australienreise zu starten, da war wirklich nix interessantes in Cairns.

So dass erstmal zum Roadtrip von Byron Bay nach Cairns.

Viele Grüße!

 

 

 

 

21.7.14 13:52, kommentieren